28. August 2009
Am 13. September, dem “Tag des offenen Denkmals“, ist die BismarcksĂ€ule zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. Aufgrund von Verzögerungen bei den SanierungsmaĂnahmen ist eine Besteigung fĂŒr die Ăffentlichkeit jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.
Nach der erfolgreichen “Vernadelung” der gerissenen InnensĂ€ulen, wird mit Mitteln der EuropĂ€ischen Union, des Landes Schleswig-Holstein und des Landesamtes fĂŒr Denkmalschutz derzeit die Freitreppe in 16 Metern Höhe restauriert. AnschlieĂend erfolgt der Wiedereinbau der grundinstandgesetzten TreppengelĂ€nder, sowie der AuĂentĂŒr. Parallel wird derzeit unser Bauantrag fĂŒr eine neues Dach von den zustĂ€ndigen Behörden geprĂŒft.
Nach aktuellem Planungsstand gehen wir nun davon aus, dass eine Wiedereröffnung der BismarcksĂ€ule (noch mit “Notdach”) fĂŒr die Ăffentlichkeit am 104. “Geburtstag” des Turmes, am 18. Oktober, erfolgen kann.
GröĂere Veranstaltungen an der BismarcksĂ€ule wird es auch in naher Zukunft nicht geben. Nachdem das Ordnungsamt unsere geplante Veranstaltung “Kultur an der SĂ€ule” untersagt hat, hat die Verwaltung beschlossen, auch kĂŒnftig keine entsprechenden Vorhaben zu genehmigen. Grund ist die Verkehrssituation an der B 77 und B 206, sowie fehlende ParkplĂ€tze.
Unser Vorschlag, die Ortseingangsschilder nach Norden zu “verschieben” oder die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zu drosseln, wurde abgelehnt. BegrĂŒndung: solche “Events” seien “artfremd”.
FĂŒr den “Standardbetrieb” (geplante Ăffnung der SĂ€ule jeweils am Sonntag Nachmittag) soll aber immerhin der bestehende Waldparkplatz an der B 206 vergröĂert werden.
24. Juni 2009
Die Veranstaltung “Kultur an der SĂ€ule” am 4.7. fĂ€llt aus. Grund: Es stehen nicht genĂŒgend ParkplĂ€tze direkt vor Ort zur VerfĂŒgung, weshalb die Besucher gegebenenfalls gezwungen wĂ€ren, die vielbefahrene BundestraĂe 206 zu FuĂ zu ĂŒberqueren. Dies ist dem Itzehoer Ordnungsamt in Abstimmung mit der StraĂenmeisterei zu gefĂ€hrlich. Da denkbare Auflagen kurzfristig nicht umsetzbar sind, muĂ die Veranstaltung leider abgesagt werden. Das Ordnunsgamt ist jedoch bemĂŒht, fĂŒr kommende Veranstaltungen an der BismarcksĂ€ule grundsĂ€tzliche Lösungmöglichkeiten zu erarbeiten.
Kommentar von Lars Bessel, dem 1. Vorsitzender des Vereins
Aus Sicht des Vereines wĂ€re eine Verlagerung der Ortseingangschilder nach Norden sowohl an der B 206 als auch an der B 77 um etwa je einen Kilometer die beste Lösung. An der B 77 hĂ€tte dies den weiteren Vorteil, daĂ Besucher der Itzequelle gefahrlos in den Stadtforst wechseln könnten. Das Abbiegen in die PĂŒnstorfer beziehungsweise Trotzenburger StraĂe wĂ€re zudem ebenso entschĂ€rft wie die Nutzung des Stadtforstes fĂŒr Wanderer und Jogger.
21. Mai 2009
Sie ist 18 Meter hoch, ĂŒber 100 Jahre alt und steht mitten im Wald: die Itzehoer âBismarcksĂ€uleâ. Nach einem âDornröschenschlafâ von rund einem viertel Jahrhundert, ist ein Förderverein eifrig dabei, dieses âKulturdenkmal besonderer Bedeutungâ wieder in
Schuss zu bringen.
Trotz Bauarbeiten lassen es sich Verein und Itzehoer Theater aber nicht nehmen, am 4. Juli den Auftakt fĂŒr eine Veranstaltungsreihe der ganz besonderen Art zu geben: âKultur an der SĂ€uleâ. Im Mittelpunkt steht dabei das Improvisationstheater âSteife Briseâ aus Hamburg.
Genau das richtige Ensemble fĂŒr diesen ungewöhnlichen Ort, so Itzehoes Theaterchefin Dr. Mechtild Hobl-Friedrich:
O-Ton Hobl-Friedrich
Theater im Stadtforst ist auch fĂŒr Torsten Voller von der âSteifen Briseâ etwas neues. Aber Improvisation ist schlieĂlich ihre Profession âŠ
O-Ton Voller
Hauptsache âvon obenâ bleibt es trocken ⊠Die âSteife Briseâ spielt am Sonnabend, den 4. Juli, um 19 Uhr an und auf der âBismarcksĂ€uleâ im Itzehoer Stadtforst. Beginn des Rahmenprogramms mit Kleinkunst sowie Essen und Trinken ist bereits um 16 Uhr. âKultur an der SĂ€uleâ â Open Air am 4. Juli im Stadtforst Itzehoe.
13. Februar 2009
Von: Lars Bessel, 1. Vorsitzender, BismarcksÀule Itzehoe e.V.
Zu: Artikel in der NR vom 11.02.09 “Kein Geld fĂŒr die SĂ€ule”
Die politische Entscheidung des Itzehoer Finanzausschusses ist gefallen: es gibt fĂŒr die kommenden zehn Jahre keine 41,66 Euro monatlich zusĂ€tzlich fĂŒr die BismarcksĂ€ule. Ein Kommentar dazu ist aus Sicht des Vereines tatsĂ€chlich nicht notwendig. Erforderlich erscheint mir jedoch, folgendes richtig zu stellen:
Der Verein ist nur PĂ€chter des Denkmales, weil die Stadt Itzehoe als EigentĂŒmerin ĂŒber Jahrzehnte nicht willens war, sich an Gesetze und Vorschriften zu halten. Aber âEigentum verpflichtetâ, das gilt fĂŒr jeden BĂŒrger, so auch fĂŒr eine Gebietskörperschaft und das erst recht bei einem eingetragenen âKulturdenkmal von besonderer Bedeutungâ.
Dass der Verein weitere 10.000 Euro fĂŒr die zunĂ€chst unausweichliche Sanierung von drei InnensĂ€ulen aufbringen muss, ist einzig das Verschulden der Stadt. Die Ratsversammlung lieĂ die SĂ€ule einst abflusslos zumauern, wissend, dass das Dach kaputt ist. MĂŒsste der Verein die zwangslĂ€ufigen Folgen dieses eklatanten Fehlers nicht korrigieren, die Itzehoer hĂ€tten schon lĂ€ngst wieder ihre BismarcksĂ€ule besteigen können.
Dem Verein im Finanzausschuss vorzuwerfen, er habe nichts getan und wende sich nur bittstellend an die Stadt, ist schlicht eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich in den vergangenen fĂŒnf Jahren fĂŒr dieses Denkmal finanziell, durch Sachspenden und durch ehrenamtliche Arbeit engagiert haben. Dazu zĂ€hlen zahlreiche Firmen ebenso wie Privatleute und Institutionen.
Das Angebot eines zinslosen Darlehens ĂŒber 10.000 Euro der Firma âHagebauâ in diesem Moment auszuschlagen, ist töricht. Im selben Atemzug nach anderen Geldgebern wie der âRegion Steinburgâ zu rufen, schlĂ€gt dem Fass den Boden aus. Die BismarcksĂ€ule war, ist und bleibt – ob es den Damen und Herren Politikern nun gefĂ€llt oder nicht – Eigentum der Stadt Itzehoe. BĂŒrgermeister Blaschke hat als Schirmherr fĂŒr den symbolischen âStufenverkaufâ bereits die richtige Position bezogen. (weiterlesen âŠ)
8. Januar 2009
In Anbetracht der aktuellen Situation, sehe ich mich, in meiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender, gezwungen, die WeiterfĂŒhrung des Vereins in Frage zu stellen. Es ist zur Zeit nicht absehbar, dass die weiteren Sanierungsschritte finanzierbar sind. Es ist nicht akzeptabel, dass eine Ansparphase von vermutlich mehr als einem Jahrzehnt notwendig ist, um den nĂ€chsten Sanierungsschritt anzugehen. Und damit ist es ja nicht getan, denn die Sanierung der verbleibenden zwei Meter des Treppenhauses und nicht zuletzt das neue Dach, stellen die Arbeit des Vereins auf eine harte Probe.
Im Sinne der Mitglieder und der bisherigen Spender, die ja ihre Mittel zweckgebunden zur Sanierung der SÀule bereitgestellt haben, setze ich hiermit, in Absprache mit dem 1. Vorsitzenden, einen zusÀtzlichen TOP auf die Agenda der Jahreshauptversammlung 2009 (gemÀà §9.3 der Satzung):
TOP 5a: Antrag auf Auflösung des Vereins zum 30.06.2009
Ziel ist, festzustellen, ob eine WeiterfĂŒhrung des Vereins Sinn macht und wenn nein, die konkreten Schritte zur Auflösung festzulegen. GemÀà Satzung §9.6 ist dazu eine Zustimmung von 9/10 der Anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern notwendig.
GemÀà des Pachtvertrages §9 mit der Stadt, heiĂt das letztendlich, dass die SĂ€ule wieder zugemauert wird und die verbleibenden Vereinsmittel der unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises Steinburg zugefĂŒhrt werden (§10.2 der Satzung). Die Stadt wĂ€re dann auch wieder fĂŒr die Verkehrssicherungspflicht und den denkmalpflegerischen Erhalt der SĂ€ule zustĂ€ndig.
Ich bitte daher um zahlreiches Erscheinen und verbleibe mit freundlichen GrĂŒĂen,
Jens-Peter Wilde, 2. Vorsitzender
20. Dezember 2008
gemÀà unserer gĂŒltigen Satzung lade ich Sie hiermit herzlich ein zur
5. ordentlichen Jahreshauptversammlung
am Montag, 26.01.2009, 20.00 Uhr
im CafĂ© Schwarz, Breitenburger StraĂe 14, 25524 Itzehoe.
Tagesordnungspunkte:
- Top1: BegrĂŒĂung / Formalia
- Top2: Bericht des Vorstandes / Schatzmeisterin
- Top3: Bericht der KassenprĂŒfer
- Top4: Entlastung des Vorstandes
- Top5: Vorstellung der weiteren Sanierungsschritte
- Top6: AntrÀge / Verschiedenes
In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen verbleibe ich im Auftrag des Vorstandes mit freundlichen GrĂŒĂen,
Lars Bessel, 1. Vorsitzender
12. September 2008
“Vandalismus” im Itzehoer Stadtforst: der “Verein Bismmarcksäule” sucht Menschen, die Lust haben, sich mit Hammer und Meißel an dem altehrwürdigen Denkmal zu schaffen zu machen. Und zwar am Sonnabend, den 4. Oktober, ab 10 Uhr. Grund: der alte Putz im Innenraum muss ab. Wer Lust hat, bei der “Pickerparty” dabei zu sein, kommt einfach mit Hammer, Meißel, Arbeitshandschuhen und Helm vorbei, nähere Kenntnisse sind nicht von Nöten. Der Verein sorgt für die nötige Verpflegung der “Vandalen”.
Ziel der Aktion ist, dass der Turm nach der Installation des Notdaches im Frühjahr dieses Jahres noch besser austrockenen kann. Im kommenden Jahr sollen dann die Innensäulen professionell restauriert werden – vorausgesetzt, die notwenigen Gelder sind bis dato bewilligt. In dem Fall könnte die Itzehoer Bismarcksäule bereits im Herbst kommenden Jahres wieder weitgehend für die Öffentlichkeit geöffnet werden.
Mit der Bitte um Veröffentlichung und freundlichem Gruß,
Lars Bessel, 1. Vorsitzender
6. Februar 2008
gemäß unserer gültigen Satzung lade ich Sie hiermit herzlich ein zur
4. ordentlichen Jahreshauptversammlung
am Mittwoch, 12.03.2008, 20.00 Uhr
im Café Schwarz, Breitenburger Straße 14, 25524 Itzehoe.
Tagesordnungspunkte:
- Top1: Begrüßung / Formalia
- Top2: Bericht des Vorstandes / Schatzmeisters
- Top3: Bericht der Kassenprüfer
- Top4: Entlastung des Vorstandes
- Top5: Neuwahl des 1. und 2. Vorsitzenden
- Top6: Vorstellung der weiteren Sanierungsschritte
- Top7: Anträge / Verschiedenes
In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen verbleibe ich im Auftrag des Vorstandes mit freundlichen Grüßen,
Lars Bessel, 1. Vorsitzender
18. Juni 2007
Restaurierung der Bismarcksäule "abgesegnet":
Verein erhält endlich das "Ja" vom Denkmalschutz und sucht Sponsoren
Itzehoe. Fast hätte man meinen können, die Bismarcksäule im Itzehoer Stadtforst wäre wieder in ihren alten "Dornröschenschlaf" zurückverfallen. Doch weit gefehlt: im Hintergrund wurde rund eineinhalb Jahre lang emsig gearbeitet. Und nun ist – wie auf der Jahreshauptversammlung des gleichnamigen Vereins im Mai angekündigt – endlich das ersehnte Ergebnis da: die untere Denkmalschutzbehörde des Kreises Steinburg hat die vom Verein Bismarcksäule Itzehoe beantragten Sanierungsmaßnahmen in vollem Umfang genehmigt. "Auf diesen Stempel" haben wir lange gewartet", freut sich der erste Vorsitzende, Lars Bessel, "jetzt kann es endlich weitergehen."
Der Ende 2004 gegründete Verein hatte zunächst dafür gesorgt, dass das lange Zeit vollkommen in Vergessenheit geratene "Kulturdenkmal besonderer Bedeutung" überhaupt wieder in den Focus der Öffentlichkeit gelangte. Am 15. April 2005 erfolgte dann nach rund 20 Jahren die Öffnung der damals seitens der Stadt zugemauerten Säule. Nach Begutachtung durch zahlreiche Gutachter wie Praktiker dann das ernüchternde Ergebnis: der Bismarckturm ist maroder als gedacht. Erste Schritte wie die Erneuerung des Treppengeländers oder die Reinigung der Außenanlagen wurden kurzfristig in Angriff genommen – doch dann stockte der Sanierungsprozess. Zwar ist der Turm von außen weitgehend intakt, doch drei der vier Innensäulen (die die Treppe tragen) sind zum Teil über mehrere Meter gerissen.
Nun hat die letztlich entscheidende Denkmalschutzbehörde nach rund 18 Monaten grünes Licht gegeben: die besagten Innensäulen dürfen in Kombination aus Kunstharzverpressung und metallischen Mauerankern saniert werden. Auch ein Notdach – um weiteren Feuchtigkeitseintrag zu stoppen – wurde "abgesegnet".
"Die nächsten Schritte sind damit vorprogrammiert", so Bessel – "vorausgesetzt, wir haben genug Geld." Anders als jedoch noch vor einem Jahr geht es nicht um Summen jenseits der 100.000 Euro, sondern um ziemlich genau 15.000 Euro. "Eine stolze Summe", gibt auch der Vorsitzende zu, "aber damit kommen wir auf Schlag 16 von insgesamt 18 Metern hoch."
Bessel hofft bei der Finanzierung in erster Linie auf größere Unternehmen in der Region, die sich mit einem solchen Projekt durch aus auch "profilieren" könnten. Sollte dies gelingen, stehen die Zeichen gut, dass die zusätzlich noch notwendigen Mittel aus dem Fond der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fließen könnten.
Weitere Informationen gibt es unter www.bismarckturm-itzehoe.de
oder telefonisch unter 0 48 21 / 68 43 – 92.
Mit der Bitte um Veröffentlichung. – Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung.
Lars Bessel, 1. Vorsitzender