31. MĂ€rz 2010
Der unerwartet lange Winter verzögert die restlichen, notwendigen Sanierungsarbeiten an der Itzehoer BismarcksĂ€ule betrĂ€chtlich. Anders als geplant, kann die SĂ€ule daher leider NICHT bereits ab Ostern regelmĂ€Ăig am Sonntag geöffnet werden!
Ein neuer Termin fĂŒr die erste regelmĂ€Ăige Ăffnung wird natĂŒrlich umgehend an dieser Stelle bekannt gegeben. Danke fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis!
Jens-Peter Wilde, 2. Vorsitzender
18. Dezember 2009
gemÀà unserer gĂŒltigen Satzung lade ich Sie hiermit herzlich ein zur
6. ordentlichen Jahreshauptversammlung
am Dienstag, 19.01.2010, 20.00 Uhr
im CafĂ© Schwarz, Breitenburger StraĂe 14, 25524 Itzehoe.
Tagesordnungspunkte:
- Top1: BegrĂŒĂung / Formalia
- Top2: Bericht des Vorstandes / Schatzmeisterin
- Top3: Bericht der KassenprĂŒfer
- Top4: Entlastung des Vorstandes
- Top5: Vorstellung der weiteren Sanierungsschritte und des Betriebskonzeptes
- Top6: AntrÀge / Verschiedenes
In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen verbleibe ich im Auftrag des Vorstandes mit freundlichen GrĂŒĂen,
Lars Bessel, 1. Vorsitzender
30. November 2009
SĂŒĂe Erinnerungen gesucht:
Wie bei der feierlichen Wiedereröffnung versprochen, wird die Itzehoer BismarcksĂ€ule trotz Bauarbeiten noch ein weiteres Mal in diesem Jahr fĂŒr die Ăffentlichkeit geöffnet werden, und zwar am Sonntag, den 13. Dezember, zwischen 13 und 16 Uhr.
Auch fĂŒr das leibliche Wohl will der Verein sorgen, etwa mit Punsch und Bockwurst. Ganz besonders ist den Initiatoren aber daran gelegen, das “historische Kiosk-Angebot” wiederzubeleben.
Die Frage lautet nun:
Was gab es denn frĂŒher am Kiosk vor der BismarcksĂ€ule zu kaufen?
“Je konkreter, umso besser”, so Vorsitzender Lars Bessel. Wer dem Verein etwa mit Produktnamen von SĂŒĂigkeiten oder GetrĂ€nken weiterhelfen kann, möge diese per eMail schicken an info@bismarckturm-itzehoe.de. Bereits am 13. Dezember soll dann ein möglichst umfangreiches Angebot vorgehalten werden.
8. Oktober 2009
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
am 18. Oktober 2004 trafen wir uns das erste Mal im Itzehoer Stadtforst. Anlass war der 99. âGeburtstagâ der BismarcksĂ€ule zu Itzehoe und das Ziel war klar formuliert: Die Wiedereröffnung dieses Kulturdenkmales âbesonderer Bedeutungâ zum 100. â sprich am 18.10.2005.
Wir sollten unser Ziel um glatt vier Jahre verfehlen, aber am Sonntag, den 18. Oktober 2009 ist es nun soweit: Nach rund drei Jahrzehnten wird die BismarcksĂ€ule im LĂŒbschen Gehölz der Ăffentlichkeit wieder zugĂ€nglich gemacht!
Wir freuen uns sehr, Sie, beziehungsweise Dich, zu diesem denkwĂŒrdigen Anlass hiermit einladen zu können. Die Wieder-Eröffnungsfeier beginnt um 11.00 Uhr direkt am Bismarckturm.
Um den stĂ€dtischen Auflagen GenĂŒge zu tun, findet der âoffizielleâ Beginn der Veranstaltung aber bereits um 10.45 Uhr auf dem ehemaligen âTSI-Parkplatzâ mit einem gemeinsamen Marsch zur SĂ€ule von der Kastanienallee aus seinen Anfang. FĂŒr eine entsprechende musikalische Ummalung sowie âSpeisâ und Trankâ ist selbstverstĂ€ndlich gesorgt.
Ich darf im Namen des gesamten Vorstandes unserer allgemeinen Freunde Ausdruck verleihen und freue mich auf Ihre / Deine Teilnahme. Bis dahin verbleibe ich, mit freundlichen GrĂŒĂen …
Lars Bessel
1. Vorsitzender
28. August 2009
Am 13. September, dem “Tag des offenen Denkmals“, ist die BismarcksĂ€ule zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. Aufgrund von Verzögerungen bei den SanierungsmaĂnahmen ist eine Besteigung fĂŒr die Ăffentlichkeit jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.
Nach der erfolgreichen “Vernadelung” der gerissenen InnensĂ€ulen, wird mit Mitteln der EuropĂ€ischen Union, des Landes Schleswig-Holstein und des Landesamtes fĂŒr Denkmalschutz derzeit die Freitreppe in 16 Metern Höhe restauriert. AnschlieĂend erfolgt der Wiedereinbau der grundinstandgesetzten TreppengelĂ€nder, sowie der AuĂentĂŒr. Parallel wird derzeit unser Bauantrag fĂŒr eine neues Dach von den zustĂ€ndigen Behörden geprĂŒft.
Nach aktuellem Planungsstand gehen wir nun davon aus, dass eine Wiedereröffnung der BismarcksĂ€ule (noch mit “Notdach”) fĂŒr die Ăffentlichkeit am 104. “Geburtstag” des Turmes, am 18. Oktober, erfolgen kann.
GröĂere Veranstaltungen an der BismarcksĂ€ule wird es auch in naher Zukunft nicht geben. Nachdem das Ordnungsamt unsere geplante Veranstaltung “Kultur an der SĂ€ule” untersagt hat, hat die Verwaltung beschlossen, auch kĂŒnftig keine entsprechenden Vorhaben zu genehmigen. Grund ist die Verkehrssituation an der B 77 und B 206, sowie fehlende ParkplĂ€tze.
Unser Vorschlag, die Ortseingangsschilder nach Norden zu “verschieben” oder die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zu drosseln, wurde abgelehnt. BegrĂŒndung: solche “Events” seien “artfremd”.
FĂŒr den “Standardbetrieb” (geplante Ăffnung der SĂ€ule jeweils am Sonntag Nachmittag) soll aber immerhin der bestehende Waldparkplatz an der B 206 vergröĂert werden.
24. Juni 2009
Die Veranstaltung “Kultur an der SĂ€ule” am 4.7. fĂ€llt aus. Grund: Es stehen nicht genĂŒgend ParkplĂ€tze direkt vor Ort zur VerfĂŒgung, weshalb die Besucher gegebenenfalls gezwungen wĂ€ren, die vielbefahrene BundestraĂe 206 zu FuĂ zu ĂŒberqueren. Dies ist dem Itzehoer Ordnungsamt in Abstimmung mit der StraĂenmeisterei zu gefĂ€hrlich. Da denkbare Auflagen kurzfristig nicht umsetzbar sind, muĂ die Veranstaltung leider abgesagt werden. Das Ordnunsgamt ist jedoch bemĂŒht, fĂŒr kommende Veranstaltungen an der BismarcksĂ€ule grundsĂ€tzliche Lösungmöglichkeiten zu erarbeiten.
Kommentar von Lars Bessel, dem 1. Vorsitzender des Vereins
Aus Sicht des Vereines wĂ€re eine Verlagerung der Ortseingangschilder nach Norden sowohl an der B 206 als auch an der B 77 um etwa je einen Kilometer die beste Lösung. An der B 77 hĂ€tte dies den weiteren Vorteil, daĂ Besucher der Itzequelle gefahrlos in den Stadtforst wechseln könnten. Das Abbiegen in die PĂŒnstorfer beziehungsweise Trotzenburger StraĂe wĂ€re zudem ebenso entschĂ€rft wie die Nutzung des Stadtforstes fĂŒr Wanderer und Jogger.
21. Mai 2009
Sie ist 18 Meter hoch, ĂŒber 100 Jahre alt und steht mitten im Wald: die Itzehoer âBismarcksĂ€uleâ. Nach einem âDornröschenschlafâ von rund einem viertel Jahrhundert, ist ein Förderverein eifrig dabei, dieses âKulturdenkmal besonderer Bedeutungâ wieder in
Schuss zu bringen.
Trotz Bauarbeiten lassen es sich Verein und Itzehoer Theater aber nicht nehmen, am 4. Juli den Auftakt fĂŒr eine Veranstaltungsreihe der ganz besonderen Art zu geben: âKultur an der SĂ€uleâ. Im Mittelpunkt steht dabei das Improvisationstheater âSteife Briseâ aus Hamburg.
Genau das richtige Ensemble fĂŒr diesen ungewöhnlichen Ort, so Itzehoes Theaterchefin Dr. Mechtild Hobl-Friedrich:
O-Ton Hobl-Friedrich
Theater im Stadtforst ist auch fĂŒr Torsten Voller von der âSteifen Briseâ etwas neues. Aber Improvisation ist schlieĂlich ihre Profession âŠ
O-Ton Voller
Hauptsache âvon obenâ bleibt es trocken ⊠Die âSteife Briseâ spielt am Sonnabend, den 4. Juli, um 19 Uhr an und auf der âBismarcksĂ€uleâ im Itzehoer Stadtforst. Beginn des Rahmenprogramms mit Kleinkunst sowie Essen und Trinken ist bereits um 16 Uhr. âKultur an der SĂ€uleâ â Open Air am 4. Juli im Stadtforst Itzehoe.
13. Februar 2009
Von: Lars Bessel, 1. Vorsitzender, BismarcksÀule Itzehoe e.V.
Zu: Artikel in der NR vom 11.02.09 “Kein Geld fĂŒr die SĂ€ule”
Die politische Entscheidung des Itzehoer Finanzausschusses ist gefallen: es gibt fĂŒr die kommenden zehn Jahre keine 41,66 Euro monatlich zusĂ€tzlich fĂŒr die BismarcksĂ€ule. Ein Kommentar dazu ist aus Sicht des Vereines tatsĂ€chlich nicht notwendig. Erforderlich erscheint mir jedoch, folgendes richtig zu stellen:
Der Verein ist nur PĂ€chter des Denkmales, weil die Stadt Itzehoe als EigentĂŒmerin ĂŒber Jahrzehnte nicht willens war, sich an Gesetze und Vorschriften zu halten. Aber âEigentum verpflichtetâ, das gilt fĂŒr jeden BĂŒrger, so auch fĂŒr eine Gebietskörperschaft und das erst recht bei einem eingetragenen âKulturdenkmal von besonderer Bedeutungâ.
Dass der Verein weitere 10.000 Euro fĂŒr die zunĂ€chst unausweichliche Sanierung von drei InnensĂ€ulen aufbringen muss, ist einzig das Verschulden der Stadt. Die Ratsversammlung lieĂ die SĂ€ule einst abflusslos zumauern, wissend, dass das Dach kaputt ist. MĂŒsste der Verein die zwangslĂ€ufigen Folgen dieses eklatanten Fehlers nicht korrigieren, die Itzehoer hĂ€tten schon lĂ€ngst wieder ihre BismarcksĂ€ule besteigen können.
Dem Verein im Finanzausschuss vorzuwerfen, er habe nichts getan und wende sich nur bittstellend an die Stadt, ist schlicht eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich in den vergangenen fĂŒnf Jahren fĂŒr dieses Denkmal finanziell, durch Sachspenden und durch ehrenamtliche Arbeit engagiert haben. Dazu zĂ€hlen zahlreiche Firmen ebenso wie Privatleute und Institutionen.
Das Angebot eines zinslosen Darlehens ĂŒber 10.000 Euro der Firma âHagebauâ in diesem Moment auszuschlagen, ist töricht. Im selben Atemzug nach anderen Geldgebern wie der âRegion Steinburgâ zu rufen, schlĂ€gt dem Fass den Boden aus. Die BismarcksĂ€ule war, ist und bleibt – ob es den Damen und Herren Politikern nun gefĂ€llt oder nicht – Eigentum der Stadt Itzehoe. BĂŒrgermeister Blaschke hat als Schirmherr fĂŒr den symbolischen âStufenverkaufâ bereits die richtige Position bezogen. (weiterlesen…)
8. Januar 2009
In Anbetracht der aktuellen Situation, sehe ich mich, in meiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender, gezwungen, die WeiterfĂŒhrung des Vereins in Frage zu stellen. Es ist zur Zeit nicht absehbar, dass die weiteren Sanierungsschritte finanzierbar sind. Es ist nicht akzeptabel, dass eine Ansparphase von vermutlich mehr als einem Jahrzehnt notwendig ist, um den nĂ€chsten Sanierungsschritt anzugehen. Und damit ist es ja nicht getan, denn die Sanierung der verbleibenden zwei Meter des Treppenhauses und nicht zuletzt das neue Dach, stellen die Arbeit des Vereins auf eine harte Probe.
Im Sinne der Mitglieder und der bisherigen Spender, die ja ihre Mittel zweckgebunden zur Sanierung der SÀule bereitgestellt haben, setze ich hiermit, in Absprache mit dem 1. Vorsitzenden, einen zusÀtzlichen TOP auf die Agenda der Jahreshauptversammlung 2009 (gemÀà §9.3 der Satzung):
TOP 5a: Antrag auf Auflösung des Vereins zum 30.06.2009
Ziel ist, festzustellen, ob eine WeiterfĂŒhrung des Vereins Sinn macht und wenn nein, die konkreten Schritte zur Auflösung festzulegen. GemÀà Satzung §9.6 ist dazu eine Zustimmung von 9/10 der Anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern notwendig.
GemÀà des Pachtvertrages §9 mit der Stadt, heiĂt das letztendlich, dass die SĂ€ule wieder zugemauert wird und die verbleibenden Vereinsmittel der unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises Steinburg zugefĂŒhrt werden (§10.2 der Satzung). Die Stadt wĂ€re dann auch wieder fĂŒr die Verkehrssicherungspflicht und den denkmalpflegerischen Erhalt der SĂ€ule zustĂ€ndig.
Ich bitte daher um zahlreiches Erscheinen und verbleibe mit freundlichen GrĂŒĂen,
Jens-Peter Wilde, 2. Vorsitzender