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Bismarcksäule Itzehoe e.V. » 2009 » Januar
27. Januar 2009

Wir machen weiter!

Filed under: Chronik — Jens-Peter Wilde @ 12:18

Die gestrige Jahreshauptversammlung war ein voller Erfolg: Wie groß das Interesse der Itzehoer an ihrem Aussichtsturm ist und wie unbeirrbar der BĂŒrgerwille sich gegen die nach wie vor in Teilen der Ratsversammlung vorhandene Ignoranz durchsetzt, belegte das Ehepaar Benz. Die beiden traten nicht nur dem Verein bei, sondern spendeten auch gleich 2.000 Euro! Herzlichen Dank!

Zusammen mit der 500-Euro-Spende vom IBF verfĂŒgt der Verein damit bereits ĂŒber die HĂ€lfte der fĂŒr den nĂ€chsten Sanierungsschritt notwendigen Finanzmittel. Doch damit nicht genug: Die Firma “Hagebau” ist bereit, uns weitere 10.000 Euro (!) zinslos ĂŒber zehn Jahre zur VerfĂŒgung zu stellen. Einzige Bedingung: die Stadt als EigentĂŒmerin verpflichtet sich entweder, ihren jĂ€hrlichen Zuschuss (als Kreditrate) von 500 Euro auf 1.000 Euro zu erhöhen, oder sie ĂŒbernimmt eine entsprechende AusfallbĂŒrgschaft. Der ebenfalls gestern anwesende BĂŒrgermeister Blaschke versprach, dies umgehend zu prĂŒfen.

Und noch etwas wird der BĂŒrgermeister tun: als “Schirmherr” will Blaschke möglichst viele Privatpersonen wie Firmen dazu motivieren, eine der rund 90 Treppenstufen der BismarcksĂ€ule symbolisch zu “kaufen”. Preis pro Stufe: mindestens 250 Euro. Da Blaschke selbst eine Stufe “erwerben” will, sind mit den zwei Stufen fĂŒr das Ehepaar Benz und einer fĂŒr die Sparkasse Westholstein bereits vier Stufen “weg”. Nachahmung ausdrĂŒcklich erwĂŒnscht!

Nach weiteren GesprÀchen mit dem Denkmalschutz und einem positiven Votum der Stadt bei der genannten Kreditabsicherung könnten die Sanierungsarbeiten somit im besten Fall bereits in diesem Jahr beginnen.

Lars Bessel, 1. Vorsitzender

23. Januar 2009

IBF-Spende fĂŒr BismarcksĂ€ule

Filed under: Chronik,Pressespiegel — Jens-Peter Wilde @ 10:32

Kein Geld fĂŒr die Sanierung der BismarcksĂ€ule. Deshalb berĂ€t der Verein am kommenden Montag (Einladung zur JHV 2009; Neuer TOP fĂŒr JHV) ĂŒber seine Auflösung (Artikel in der Norddeutschen Rundschau vom 15.01.09). Das IBF hat jetzt eine Spende zugesagt.

Schon als die Ratsversammlung den ursprĂŒnglich geplanten Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro (500 Euro jĂ€hrlich, 20 Jahre im Voraus) wieder eindampfte, argumentierte das Itzehoer BĂŒrgerforum dagegen. Immerhin sei das viel leichter zu schultern als das “endlos viele” Geld fĂŒr das Theater, so Ratsherr GĂŒnter Wolter. Aus Sicht des IBF seien BĂŒrgerwille, den das Engagement fĂŒr die SĂ€ule zusammenfasse, und der Wunsch der Bevölkerung nach einem Identifikationsobjekt höher zu bewerten. Daher spendet das IBF 500 Euro fĂŒr die Sanierung – Geld, das im vergangenen Wahlkampfjahr ĂŒbrig geblieben ist.

Veröffentlicht in der Norddeutschen Rundschau am 23.01.2009

15. Januar 2009

Kein Geld fĂŒr die BismarcksĂ€ule: Verein vor der Auflösung?

Filed under: Pressespiegel — Jens-Peter Wilde @ 11:12

Es bewegt sich ja doch etwas, zumindest im “BlĂ€tterwald”. Lesen Sie selbst (Klick auf das Foto). Die AnkĂŒndigung des neuen Tagesordnungspunktes hat die Norddeutsche Rundschau dazu bewogen uns eine halbe Seite der Lokalnachrichten zu widmen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank fĂŒr die freundliche UnterstĂŒtzung in der Vergangenheit und hoffentlich auch noch in der Zukunft.


Das vollstÀndige Original des Zeitungsberichtes erhalten Sie durch einen Klick auf das obenstehende Bild. Veröffentlicht in der Norddeutschen Rundschau am 15.01.2009

Kommentar von Jens-Peter Wilde, dem 2. Vorsitzenden des Vereins
“EnttĂ€uschend finde ich persönlich die Reaktion von BĂŒrgermeister Blaschke, wobei dies kein Vorwurf an ihn, sondern die Politik im allgemeinen ist. Jahrzehntelang wurde die denkmalpflegerische Aufgabe nicht wahrgenommen, obwohl Mittel dafĂŒr zur VerfĂŒgung standen und nun soll eine private Initiative mit Spendengeldern alles richten. So geht es nicht, denn immerhin gehört die SĂ€ule der Stadt, ob sie es nun möchte oder nicht. Man könnte auch titeln: 103 Jahre BismarcksĂ€ule – Wann stirbt sie endlich?

8. Januar 2009

Neuer Tagesordnungspunkt der JHV 2009: Antrag auf Auflösung des Vereins

Filed under: Chronik,Pressemeldungen — Jens-Peter Wilde @ 09:30

In Anbetracht der aktuellen Situation, sehe ich mich, in meiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender, gezwungen, die WeiterfĂŒhrung des Vereins in Frage zu stellen. Es ist zur Zeit nicht absehbar, dass die weiteren Sanierungsschritte finanzierbar sind. Es ist nicht akzeptabel, dass eine Ansparphase von vermutlich mehr als einem Jahrzehnt notwendig ist, um den nĂ€chsten Sanierungsschritt anzugehen. Und damit ist es ja nicht getan, denn die Sanierung der verbleibenden zwei Meter des Treppenhauses und nicht zuletzt das neue Dach, stellen die Arbeit des Vereins auf eine harte Probe.

Im Sinne der Mitglieder und der bisherigen Spender, die ja ihre Mittel zweckgebunden zur Sanierung der SĂ€ule bereitgestellt haben, setze ich hiermit, in Absprache mit dem 1. Vorsitzenden, einen zusĂ€tzlichen TOP auf die Agenda der Jahreshauptversammlung 2009 (gemĂ€ĂŸ §9.3 der Satzung):

TOP 5a: Antrag auf Auflösung des Vereins zum 30.06.2009

Ziel ist, festzustellen, ob eine WeiterfĂŒhrung des Vereins Sinn macht und wenn nein, die konkreten Schritte zur Auflösung festzulegen. GemĂ€ĂŸ Satzung §9.6 ist dazu eine Zustimmung von 9/10 der Anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern notwendig.

GemĂ€ĂŸ des Pachtvertrages §9 mit der Stadt, heißt das letztendlich, dass die SĂ€ule wieder zugemauert wird und die verbleibenden Vereinsmittel der unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises Steinburg zugefĂŒhrt werden (§10.2 der Satzung). Die Stadt wĂ€re dann auch wieder fĂŒr die Verkehrssicherungspflicht und den denkmalpflegerischen Erhalt der SĂ€ule zustĂ€ndig.

Ich bitte daher um zahlreiches Erscheinen und verbleibe mit freundlichen GrĂŒĂŸen,

Jens-Peter Wilde, 2. Vorsitzender

7. Januar 2009

Doch vorerst kein Geld von der Stadt zur Sanierung

Filed under: Chronik,Pressespiegel — Jens-Peter Wilde @ 12:35

In Anbetracht der aktuellen Finanzsituation war es ja schon fast absehbar: Die Stadt bewilligte bei Ihren Haushaltsberatungen nun doch nur die bisherigen 500 Euro Zuwendung pro Jahr fĂŒr die BismarcksĂ€ule. Der Fortgang der Arbeiten an der SĂ€ule ist damit leider erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Es sei denn, es finden sich genĂŒgend Spender, die die noch fehlenden 10.000 Euro zum nĂ€chsten Sanierungsschritt aufbringen wĂŒrden. Aktuell stehen bereits 5.000 Euro zur VerfĂŒgung…

Das vollstÀndige Original des Zeitungsberichtes erhalten Sie durch einen Klick auf das obenstehende Bild. Veröffentlicht in der Norddeutschen Rundschau am 05.01.2009

Aktion: Stufenverkauf zur SĂ€ulenrettung