26. September 2007

Schutz gegen Regen: Dach für Bismarcksäule

Filed under: Chronik,PressespiegelJens Wilde @ 16:09

Sanierung im Innenbereich für 2008 geplant

Itzehoe/nr 25.09.2007

Kleiner Fortschritt an der Bismarcksäule: Ein Dach wurde installiert, dass das ständige Eindringen von Regen verhindern soll. Das Technische Hilfswerk half und holte die Baustoffe mit einem Seilzug nach oben.

„Das Dach war ja schon lange geplant, das Baumaterial war schon länger besorgt, dank des THW Itzehoe ist das Material nun hier auf die Plattform gehievt worden“, sagte Lars Bessel, Vorsitzender des Vereins Bismarcksäule Itzehoe. Es sei vorrangig, das Innere des denkmalgeschützten Aussichtsturms vor Regen und Schnee zu schützen. Von den vier Säulen, die die Aufgangstreppe halten, sind drei auf rund fünf Metern Länge stark beschädigt. Wenn der Innenbereich trocken gelegt ist, sollen sie nach Bessels Worten saniert werden.

Das Dach wurde in Eigenleistung von Niels Christiansen errichtet. Da es in luftiger Höhe keinen Strom gab, mussten akkubetriebene Geräte benutzt werden. Für die weitere Sanierung werden 15 000 Euro benötigt, Lars Bessel
hofft weiter auch auf Spenden von Unternehmen aus der Region. Sollten sich genügend Sponsoren finden, könne der Verein auch auf Mittel aus dem Fonds der Deutschen Stiftung Denkmalschutz rechnen. Im nächsten Jahr solle dann mit der Säulensanierung begonnen werden.

26. Juni 2007

Grünes Licht für Sanierung

Filed under: PressespiegelJens Wilde @ 18:03

Itzehoe/nr (26.06.2007)

Denkmalschutzbehörde genehmigt Arbeiten an Bismarcksäule / Sponsoren gesucht

Ist die Bismarcksäule in ihren alten „Dornröschenschlaf“ zurückverfallen? In den vergangenen Monaten sah es so aus. Nach außen waren keine Fortschritte in der Sanierung zu erkennen.

„Aber im Hintergrund wurde eineinhalb Jahre lang emsig gearbeitet“, sagt Lars Bessel, Vorsitzender des Vereins zum Erhalt der Säule. Und nun sei endlich das ersehnte Ergebnis da: die untere Denkmalschutzbehörde des Kreises Steinburg hat die vom Verein beantragten Sanierungsmaßnahmen in vollem Umfang genehmigt. „Auf diesen Stempel haben wir lange gewartet“, freut sich Lars Bessel. „Jetzt kann es endlich weitergehen.“

Der Ende 2004 gegründete Verein hatte zunächst dafür gesorgt, dass das lange Zeit vollkommen in Vergessenheit geratene „Kulturdenkmal besonderer Bedeutung“ wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gelangte. Am 15. April 2005 erfolgte nach rund 20 Jahren die Öffnung der Säule, die einst von der Stadt zugemauert worden war. Die Betrachtung durch zahlreiche Gutachter und
Praktiker brachte das ernüchternde Ergebnis: der Bismarckturm ist maroder als gedacht.

Erste Schritte wie die Erneuerung des Treppengeländers oder die Reinigung der Außenanlagen wurden kurzfristig in Angriff genommen – doch dann stockte der Sanierungsprozess. Zwar ist der Turm von außen weitgehend intakt, doch drei der vier Innensäulen (die die Treppe tragen) sind zum Teil über mehrere Meter gerissen.

Nun hat die Denkmalschutzbehörde nach rund 18 Monaten grünes Licht gegeben: Die Säulen dürfen in Kombination aus Kunstharzverpressung und metallischen Mauerankern saniert werden. Auch ein Notdach – um weiteren Feuchtigkeitseintrag zu stoppen – wurde „abgesegnet“.

„Die nächsten Schritte sind damit programmiert“, so Bessel – „vorausgesetzt, wir haben genug Geld.“ Anders als jedoch noch vor einem Jahr geht es nicht um Summen jenseits der 100 000 Euro, sondern um ziemlich genau 15 000 Euro. „Eine stolze Summe“, sagt der Vorsitzende, „aber damit kommen wir auf einenSchlag 16 von insgesamt 18 Metern hoch.“

Bessel hofft bei der Finanzierung in erster Linie auf größere Unternehmen in der Region. „Sollten sich genügend Sponsoren beteiligen, stehen die Zeichen gut, dass die zusätzlich noch notwendigen Mittel aus dem Fond der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fließen könnten.“

18. Juni 2007

Der "Stempel" ist da – 15.000 Euro fehlen noch

Filed under: Chronik,PressemeldungenJens Wilde @ 07:36

Restaurierung der Bismarcksäule "abgesegnet":
Verein erhält endlich das "Ja" vom Denkmalschutz und sucht Sponsoren

Itzehoe. Fast hätte man meinen können, die Bismarcksäule im Itzehoer Stadtforst wäre wieder in ihren alten "Dornröschenschlaf" zurückverfallen. Doch weit gefehlt: im Hintergrund wurde rund eineinhalb Jahre lang emsig gearbeitet. Und nun ist – wie auf der Jahreshauptversammlung des gleichnamigen Vereins im Mai angekündigt – endlich das ersehnte Ergebnis da: die untere Denkmalschutzbehörde des Kreises Steinburg hat die vom Verein Bismarcksäule Itzehoe beantragten Sanierungsmaßnahmen in vollem Umfang genehmigt. "Auf diesen Stempel" haben wir lange gewartet", freut sich der erste Vorsitzende, Lars Bessel, "jetzt kann es endlich weitergehen."

Der Ende 2004 gegründete Verein hatte zunächst dafür gesorgt, dass das lange Zeit vollkommen in Vergessenheit geratene "Kulturdenkmal besonderer Bedeutung" überhaupt wieder in den Focus der Öffentlichkeit gelangte. Am 15. April 2005 erfolgte dann nach rund 20 Jahren die Öffnung der damals seitens der Stadt zugemauerten Säule. Nach Begutachtung durch zahlreiche Gutachter wie Praktiker dann das ernüchternde Ergebnis: der Bismarckturm ist maroder als gedacht. Erste Schritte wie die Erneuerung des Treppengeländers oder die Reinigung der Außenanlagen wurden kurzfristig in Angriff genommen – doch dann stockte der Sanierungsprozess. Zwar ist der Turm von außen weitgehend intakt, doch drei der vier Innensäulen (die die Treppe tragen) sind zum Teil über mehrere Meter gerissen.

Nun hat die letztlich entscheidende Denkmalschutzbehörde nach rund 18 Monaten grünes Licht gegeben: die besagten Innensäulen dürfen in Kombination aus Kunstharzverpressung und metallischen Mauerankern saniert werden. Auch ein Notdach – um weiteren Feuchtigkeitseintrag zu stoppen – wurde "abgesegnet".

"Die nächsten Schritte sind damit vorprogrammiert", so Bessel – "vorausgesetzt, wir haben genug Geld." Anders als jedoch noch vor einem Jahr geht es nicht um Summen jenseits der 100.000 Euro, sondern um ziemlich genau 15.000 Euro. "Eine stolze Summe", gibt auch der Vorsitzende zu, "aber damit kommen wir auf Schlag 16 von insgesamt 18 Metern hoch."

Bessel hofft bei der Finanzierung in erster Linie auf größere Unternehmen in der Region, die sich mit einem solchen Projekt durch aus auch "profilieren" könnten. Sollte dies gelingen, stehen die Zeichen gut, dass die zusätzlich noch notwendigen Mittel aus dem Fond der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fließen könnten.

Weitere Informationen gibt es unter www.bismarckturm-itzehoe.de
oder telefonisch unter 0 48 21 / 68 43 – 92.

Mit der Bitte um Veröffentlichung. – Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Lars Bessel, 1. Vorsitzender

29. Mai 2007

Ein Dach für die Bismarck-Säule

Filed under: PressespiegelJens Wilde @ 18:01

Itzehoe/ara (29.05.2007)

Lange Zeit war es ruhig um die Bismarcksäule. „Es ist nicht so viel passiert, wie wir uns das gewünscht hätten“, sagte Lars Bessel, Vorsitzender des Vereins Bismarcksäule Itzehoe auf der Jahresversammlung im Café Schwarz – doch das will der Verein jetzt ändern. Bisher sollte man zunächst ein Gutachten für 11 000 Euro erstellen lassen. „Nicht nachvollziehbar“, so Bessel. Das Geld könne man besser einsetzen: Die Sanierung der drei Innensäulen würde rund 15 000 Euro kosten, und man hätte ein sichtbares Ergebnis.

Das Vorhaben müsse jedoch von der Unteren Denkmalschutzbehörde genehmigt werden, mit der am heutigen Dienstag eine Begehung stattfinden soll. Bessel: „Erst dann haben wir Planungssicherheit.“

Unabhängig davon wollen die Vereinsmitglieder die Säule trocken legen. Durch die oben offene Konstruktion könne Regenwasser eindringen.

Das benötigte Holz für ein Dach wurde im Vorjahr organisiert. Mit Hilfe eines Gerüstes soll es vor Regen schützen. Trotz des Daches müsse sichergestellt bleiben, dass man auf der Spitze der Säule arbeiten könne, schlug Niels Christiansen, Mitglied des erweiterten Vorstandes, vor.

Während die Dacharbeiten nahezu in Eigenleistung erledigt werden können, ist der Verein bei der Sanierung der Innensäulen auf Zuschüsse angewiesen. „Es bedarf ausdrücklich einer deutlichen finanziellen Beteiligung aus Itzehoe“, forderte Bessel, man wolle zwar ebenfalls Mittel bei der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz anfordern, „die zahlen aber auch nicht alles.“

Thomas Rosemann forderte die Stadt Itzehoe auf, sich ebenfalls mit dem Thema zu beschäftigen: „Eigentum verpflichtet.“ Und immerhin könne die Säule zum touristischen Anlaufpunkt werden.

Bessel dankte dem ehemaligen Stadtmanager Hauke Rathjen für sein Engagement im erweiterten Vorstand des Vereins, für den er ein Konzept zur nachhaltigen Nutzung der Säule entwickelt hatte. Mit Bedauern verabschiede man sich von ihm.

25. April 2007

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Filed under: PressemeldungenJens Wilde @ 21:07

gemäß unserer gültigen Satzung lade ich Sie hiermit herzlich ein zur

3. ordentlichen Jahreshauptversammlung
am Donnerstag, 24.05.2007, 20.00 Uhr
im Café Schwarz, Breitenburger Straße 14, 25524 Itzehoe.

Tagesordnungspunkte:

  • Top1: Begrüßung / Formalia
  • Top2: Bericht des Vorstandes / Schatzmeisters
  • Top3: Bericht der Kassenprüfer
  • Top4: Entlastung des Vorstandes
  • Top5: Veränderungen im erweiterten Vorstand
  • Top6: Anträge / Verschiedenes, u.a. Änderung der Zahlungsmodalitäten des Mitgliedsbeitrages

In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen verbleibe ich im Auftrag des Vorstandes mit freundlichen Grüßen,

Lars Bessel, 1. Vorsitzender

Danke für die Unterstützung: